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ROAS-Rechner (Break-even-ROAS)

Finde heraus, welchen ROAS deine Werbung braucht, bevor sie Geld verdient: Break-even-ROAS, maximale Kosten pro Bestellung und den ROAS für deine Zielmarge – berechnet aus deinem echten Preis, deinen Kosten, Gebühren, Retouren und der Umsatzsteuer.

Kurz gesagt: Break-even-ROAS = Umsatz pro Bestellung ÷ Deckungsbeitrag vor Werbung; der Deckungsbeitrag vor Werbung (Nettoumsatz − alle variablen Kosten außer Werbung) ist zugleich das Maximum, das eine Bestellung kosten darf.

  • Kostenlos, ohne Anmeldung
  • Break-even- & Ziel-ROAS
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Umsatz in deinem Werbekonto

Google Ads und Meta melden meist den Bestellwert, den die Kundschaft zahlt (inkl. USt.). Wähl, was dein Konto anzeigt.

%

Optional – der ROAS, den du für diese Marge brauchst.

Deine Kampagne (optional)

EUR
EUR

Gleicher Zeitraum, wie in deinem Werbekonto angezeigt – um deinen aktuellen ROAS zu prüfen.

So nutzt du den ROAS-Rechner

  1. Umsatzbasis wählen. Zeigt dein Werbekonto den Umsatz inklusive USt. (üblich bei Google Ads und Meta) oder ohne? Optional legst du eine Zielmarge fest.
  2. Preis und Kosten eingeben. Verkaufspreis, Einkaufspreis, Versand, Marktplatz- und Zahlungsgebühren und Retouren – ohne Werbung, die rechnet der Rechner aus.
  3. Mit deiner Kampagne vergleichen. Gib Werbeausgaben und Umsatz aus deinem Werbekonto ein: Du siehst deinen aktuellen ROAS, den Gewinn pro Bestellung nach Werbung und ob sich die Kampagne lohnt.

So wird gerechnet

Deckungsbeitrag vor WerbungNettoumsatz − alle variablen Kosten außer Werbung
Max. Kosten pro Bestellung (CPA)Deckungsbeitrag vor Werbung
Break-even-ROASUmsatz pro Bestellung ÷ max. CPA
ROAS für Zielmarge mUmsatz pro Bestellung ÷ (Deckungsbeitrag vor Werbung − m × Nettoumsatz)
Break-even-ACoS1 ÷ Break-even-ROAS

Der Umsatz pro Bestellung ist der Preis, wie ihn dein Werbekonto meldet (inkl. oder ohne USt.). Retouren, Gebühren und Umsatzsteuer stecken schon im Deckungsbeitrag – bist du nicht umsatzsteuerpflichtig, zählt auch die USt. auf deine Werbekosten als Kosten.

Häufige Fehler und wie du sie behebst

1 ÷ Rohmarge als Break-even-ROAS verwenden

Warum das wichtig ist: Die Lehrbuchformel kennt nur den Wareneinsatz. Versand, Zahlungs- und Marktplatzgebühren, Retouren und die USt. im gemeldeten Umsatz treiben den echten Break-even-ROAS deutlich nach oben.

Lösung: Berechne den Deckungsbeitrag pro Bestellung vor Werbung mit allen variablen Kosten und teile den gemeldeten Umsatz pro Bestellung dadurch.

ROAS auf unterschiedlicher Umsatzbasis vergleichen

Warum das wichtig ist: Google Ads und Meta melden den Umsatz meist inklusive USt. Ein Break-even-ROAS auf Nettobasis wirkt dann leichter zu schlagen, als er ist.

Lösung: Wähle dieselbe Basis wie dein Werbekonto (inkl. oder exkl. USt.) – der Rechner rechnet um.

Retouren ignorieren

Warum das wichtig ist: Werbeplattformen zählen den Verkauf bei der Bestellung. Retournierte Bestellungen kosten trotzdem Versand, Gebühren und den Werbeklick, der Umsatz ist aber weg.

Lösung: Gib Retourenquote und Kosten pro Retoure ein – dann zeigt der Break-even-ROAS, was wirklich bleibt.

Ein Ziel-ROAS für alle Produkte

Warum das wichtig ist: Produkte mit niedriger Marge brauchen einen viel höheren ROAS als Produkte mit hoher Marge. Ein Shop-Durchschnitt versteckt die Anzeigen, die Geld verlieren.

Lösung: Berechne den Break-even-ROAS pro Produkt oder Produktgruppe und setze die Kampagnenziele entsprechend.

Break-even als Ziel behandeln

Warum das wichtig ist: Beim Break-even-ROAS bezahlt sich die Werbung selbst, für Fixkosten und Gewinn bleibt aber nichts.

Lösung: Setze eine Zielmarge – der Rechner zeigt den ROAS, den du dafür brauchst.

Zugeordnetem Umsatz blind vertrauen

Warum das wichtig ist: Werbeplattformen ordnen Anzeigen auch Bestellungen zu, die manche Kunden ohnehin getätigt hätten (etwa nach einer Suche nach deinem Markennamen).

Lösung: Sieh den ROAS als obere Schätzung und vergleiche Zeiträume mit und ohne Kampagne, bevor du das Budget erhöhst.

Häufige Fragen

Was ist der Break-even-ROAS?

Der Return on Ad Spend, bei dem eine Bestellung aus Werbung genau nichts verdient. Darunter verliert jede gekaufte Bestellung Geld, darüber machst du Gewinn.

Wie berechne ich den Break-even-ROAS?

Teile den Umsatz pro Bestellung (so wie dein Werbekonto ihn meldet) durch den Deckungsbeitrag pro Bestellung vor Werbung. Beispiel: 49,90 € Umsatz und 17,68 € Deckungsbeitrag ergeben einen Break-even-ROAS von 2,82 – jeder Euro Werbung muss mindestens 2,82 € Umsatz bringen.

Warum ist mein Break-even-ROAS höher als 1 ÷ Marge?

Weil die einfache Formel die Umsatzsteuer im gemeldeten Umsatz, Retouren sowie Zahlungs- und Marktplatzgebühren ignoriert. Der Rechner berücksichtigt all das – das Ergebnis passt also zu dem, was wirklich auf deinem Konto bleibt.

Was ist der Unterschied zwischen ROAS und ACoS?

ROAS ist Umsatz ÷ Werbekosten (z. B. 4,0), ACoS ist Werbekosten ÷ Umsatz (z. B. 25 %). Amazon nutzt ACoS, Google und Meta nutzen ROAS. Break-even-ACoS = 1 ÷ Break-even-ROAS.

Soll ich den Umsatz mit oder ohne USt. eingeben?

Nimm dieselbe Basis wie dein Werbekonto. Google Ads und Meta melden meist den Bestellwert, den die Kundschaft zahlt, also inklusive USt. Sind deine Conversion-Werte netto, stell auf „ohne USt.“ um.

Diesen Rechner auf deiner Website einbinden

Kostenlos für Blogs, Agenturen und Shops: Kopiere den Code in deine Seite. Der Rechner passt seine Höhe automatisch an und bleibt immer aktuell.

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