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Rabattrechner: Lohnt sich der Rabatt?

Bevor du 20 % Rabatt gibst: Finde heraus, wie viele Bestellungen mehr du brauchst, um gleich viel zu verdienen wie ohne Rabatt – und ab welchem Rabatt jede Bestellung Verlust macht. Mit Umsatzsteuer, Gebühren, Werbung und Retouren.

Kurz gesagt: Nötige Verkäufe nach einem Rabatt = Deckungsbeitrag pro Bestellung vorher ÷ Deckungsbeitrag mit Rabatt; der Rabattpreis ist regulärer Preis × (1 − Rabatt), der maximale Rabatt 1 − Break-even-Preis ÷ regulärer Preis.

  • Kostenlos, ohne Anmeldung
  • Gleiches Kostenmodell wie der Gewinnrechner
  • Link zum Teilen

Planst du eine Black-Week-Aktion? Lies zuerst den Ratgeber.

Rabatt
%

Optional – zeigt, wie viele Bestellungen du mit Rabatt brauchst.

So nutzt du den Rabattrechner

  1. Rabatt eingeben. In Prozent oder als Betrag, um den der Preis für die Kundschaft sinkt. Optional mit deiner üblichen Zahl an Bestellungen pro Monat.
  2. Preis und Kosten eingeben. Regulärer Preis, Einkaufspreis, Versand, Marktplatz- und Zahlungsgebühren, Werbung pro Bestellung und Retouren – wie im Gewinnrechner.
  3. Ergebnis lesen. Du siehst den Deckungsbeitrag pro Bestellung vor und nach dem Rabatt, die nötige Absatzsteigerung, den maximalen Rabatt und eine Tabelle für typische Rabatte.

So wird gerechnet

Preis mit Rabattregulärer Preis × (1 − Rabatt)
Deckungsbeitrag pro BestellungNettoumsatz − alle variablen Kosten (wie im Gewinnrechner)
AbsatzfaktorDeckungsbeitrag vorher ÷ Deckungsbeitrag mit Rabatt
Nötige AbsatzsteigerungAbsatzfaktor − 1
Maximaler Rabatt1 − Break-even-Preis ÷ regulärer Preis

Prozentuale Gebühren werden auf den rabattierten Preis berechnet und sinken mit. Warenkosten, Versand, Werbung und Retouren bleiben gleich – deshalb steigt die nötige Absatzsteigerung viel schneller als der Rabatt.

Häufige Fehler und wie du sie behebst

Glauben, 20 % Rabatt kosten 20 % des Gewinns

Warum das wichtig ist: Der Rabatt geht vom Preis ab, Warenkosten, Versand und Werbung bleiben aber gleich. Bei üblichen Margen kann 20 % Rabatt den Deckungsbeitrag pro Bestellung halbieren oder mehr.

Lösung: Vergleiche den Deckungsbeitrag pro Bestellung vor und nach dem Rabatt – der Rechner zeigt beides und die nötige Absatzsteigerung.

Produkte mit knapper Marge rabattieren

Warum das wichtig ist: Über dem maximalen Rabatt verliert jede Bestellung Geld – mehr Black-Friday-Bestellungen vergrößern dann nur den Verlust.

Lösung: Prüfe zuerst den maximalen Rabatt und nimm nur Produkte in die Aktion, die darüber bleiben.

Auf den Umsatz statt auf den Deckungsbeitrag schauen

Warum das wichtig ist: Eine Aktion kann den Umsatz verdoppeln und trotzdem weniger Geld bringen als eine normale Woche, weil jede Bestellung viel weniger verdient.

Lösung: Plane mit dem Gesamt-Deckungsbeitrag: Bestellungen × Deckungsbeitrag pro Bestellung. Die nötige Absatzsteigerung ist das Minimum, um ihn zu halten.

Normale Werbekosten für die Aktionswoche ansetzen

Warum das wichtig ist: In Spitzenwochen wie Black Friday werben viele Shops gleichzeitig, deshalb sind die Kosten pro Bestellung oft höher als sonst.

Lösung: Trag die Werbekosten pro Bestellung ein, die du während der Aktion erwartest, nicht den Jahresdurchschnitt.

Retouren vergessen

Warum das wichtig ist: Aktionen können Spontankäufe bringen; jede retournierte Bestellung kostet trotzdem Versand, Gebühren und Werbung.

Lösung: Setze eine realistische Retourenquote für Aktionsbestellungen und die Kosten pro Retoure an.

Brutto und netto mischen

Warum das wichtig ist: Der Rabatt gilt auf den Preis, den die Kundschaft zahlt (inkl. USt.), Umsatz ist aber nur der Nettoanteil – und prozentuale Gebühren sinken mit dem rabattierten Preis.

Lösung: Gib den regulären Bruttopreis ein und stelle die USt.-Schalter passend ein; der Rechner berücksichtigt USt. und Gebühren auf den rabattierten Preis.

Häufige Fragen

Wie viel mehr muss ich nach einem Rabatt verkaufen?

Teile den Deckungsbeitrag pro Bestellung ohne Rabatt durch den Deckungsbeitrag mit Rabatt. Beispiel: 12,68 € ohne und 5,16 € mit 20 % Rabatt ergeben den Faktor 2,46 – du brauchst rund 146 % mehr Bestellungen, nur um gleich viel zu verdienen.

Warum brauche ich für einen kleinen Rabatt so viel mehr Absatz?

Der Rabatt geht komplett von deiner Marge ab, während Warenkosten, Versand und Werbung gleich bleiben. Liegt deine Marge bei 25 %, bleibt nach 20 % Rabatt nur ein kleiner Teil davon übrig – und jeder fehlende Euro muss über mehr Bestellungen hereinkommen.

Wie hoch darf mein Rabatt maximal sein?

So hoch, bis der Preis auf den Break-even-Preis fällt. Darüber macht jede rabattierte Bestellung Verlust, und mehr Absatz vergrößert nur den Verlust.

Berücksichtigt der Rechner die Umsatzsteuer?

Ja. Bist du umsatzsteuerpflichtig, wird die USt. vor der Berechnung des Deckungsbeitrags aus dem Preis herausgerechnet; prozentuale Gebühren beziehen sich auf den rabattierten Preis, den die Kundschaft zahlt.

Ist das Ergebnis eine Absatzprognose?

Nein. Es ist die Mindeststeigerung, um deinen Gesamt-Deckungsbeitrag zu halten. Ob ein Rabatt so viele zusätzliche Bestellungen bringt, hängt von deiner Kundschaft und deinem Angebot ab.

Diesen Rechner auf deiner Website einbinden

Kostenlos für Blogs, Agenturen und Shops: Kopiere den Code in deine Seite. Der Rechner passt seine Höhe automatisch an und bleibt immer aktuell.

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