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Rechner für EU-Paketabgaben

Seit 1. Juli 2026 gibt es die 150-€-Freigrenze nicht mehr, seit 1. November 2026 kommt eine Gebühr von 2 € je Position dazu. Gib deine Bestellung ein und sieh, was obendrauf kommt – jede Zeile mit Quelle und Prüfdatum.

Kurz gesagt: Mehrkosten eines Pakets aus Drittländern = Positionen × (3 € Zoll + 2 € Bearbeitungsgebühr) + Einfuhr-USt. auf Zoll und Gebühr; eine Position ist eine Tarifposition je Paket.

  • Kostenlos, ohne Anmeldung
  • Quelle und Prüfdatum je Zeile
  • Link zum Teilen
Deine Bestellung
Paket 1

Artikel 1

Artikel 2

Artikel gleicher Art in einem Paket zählen als eine Position. Die echte Tarifposition legt der Anmelder fest.

Mehrkosten zusätzlich zum Shop-Preis

Etwa 12,00 € zusätzlich (60,0 %)

Pauschalzoll (2 Positionen × 3,00 €)6,00 €
Quelle: BMF Austria – FAQ E-Commerce · aus Sekundärquellen · geprüft am 2026-11-05
Bearbeitungsgebühr der Union (2 Positionen × 2,00 €)4,00 €
Quelle: Irish Revenue – Union Handling Fee (30 Sep 2026) · bestätigt · geprüft am 2026-11-05
Einfuhr-USt. auf Zoll und Gebühr (20 %)2,00 €
Quelle: news.at, quoting the Commission guide · noch nicht bestätigt · geprüft am 2026-11-05
USt. auf Ware und Versand – im Checkout bezahlt, nicht addiert–
Quelle: BMF Austria – Umsatzsteuer · aus Sekundärquellen · geprüft am 2026-11-05
Mehrkosten gesamt12,00 €
Auslagepauschale des Zustellers bei Zahlung an der Türnoch nicht bestätigt – nicht enthalten
Quelle: BMF Austria – FAQ E-Commerce (fee exists, no amount) · noch nicht bestätigt · geprüft am 2026-11-05

Annahmen und offene Punkte

  • Annahme: Die Bearbeitungsgebühr wird wie der Zoll je Tarifposition gezählt. Die Quellen nennen das nur für den Zoll.
  • Annahme: Einfuhr-USt. fällt auch auf Zoll und Gebühr an (Leitfaden der Kommission, zitiert von news.at).
  • Rechtlich schuldet der Importeur bzw. Anmelder, nicht der Käufer. Ob eine Plattform die Kosten weitergibt, entscheidet sie selbst – sieh das Ergebnis als Obergrenze.
  • In Österreich gibt es seit 1.10.2026 außerdem eine Paketabgabe von 2 €. Die Abgabe trifft große Versandhändler und Plattformen, nicht die Käufer, und wird hier nicht addiert.

Keine Steuer- oder Rechtsberatung. Die Regeln haben sich 2026 viermal geändert – jede Zeile nennt Quelle und Prüfdatum.

Berechnung in deinem Browser – deine Eingaben werden nicht an unsere Server gesendet.

So nutzt du den Importabgaben-Rechner

  1. Land wählen. Österreich oder Deutschland. Der Rechner ist für private Bestellungen als Besteller:in gedacht.
  2. Artikel eingeben. Preis, Menge und Warenart je Artikel, ein Block pro Paket. Artikel gleicher Art in einem Paket zählen als eine Position.
  3. Mehrkosten lesen. Du siehst Zoll, Gebühr, Einfuhr-USt., eine Warnung, wenn Aufteilen mehr kostet, und die offenen Punkte, die wir nicht bestätigen konnten.

So wird gerechnet

PositionenAnzahl verschiedener Warenarten je Paket
PauschalzollPositionen × 3 € (nur bei Paketen bis 150 €)
BearbeitungsgebührPositionen × 2 € (ab 1.11.2026)
Einfuhr-USt.(Zoll + Gebühr [+ Ware + Versand ohne IOSS]) × USt.-Satz
MehrkostenZoll + Gebühr + USt. auf Zoll und Gebühr [+ USt. auf Ware ohne IOSS]

Die Regeln haben sich 2026 viermal geändert. Zeilen mit „noch nicht bestätigt“ werden so angezeigt und nie als Zahl verwendet. Das ist keine Steuer- oder Rechtsberatung.

Häufige Fehler und wie du sie behebst

Zoll je Stück rechnen

Warum das wichtig ist: Die 3 € gelten je Tarifposition, nicht je Stück. Zehn gleiche T-Shirts sind eine Position.

Lösung: Gleiche Ware gruppieren; die Warenart-Auswahl im Rechner nutzen.

Bestellung auf mehrere Pakete aufteilen

Warum das wichtig ist: Zoll und Gebühr fallen je Position in jedem Paket an, Aufteilen derselben Ware kostet also mehr.

Lösung: Die Teilungs-Warnung prüfen, bevor du mehrere Sendungen akzeptierst.

Vergessen, dass die Gebühr zusätzlich zum Zoll kommt

Warum das wichtig ist: Die Bearbeitungsgebühr von 2 € ist getrennt und unabhängig vom Wert.

Lösung: Beides addieren: Bei einem 10-€-Artikel sind das 5 € vor USt.

Häufige Fragen

Was hat sich 2026 bei Paketen aus Drittländern geändert?

Seit 1. Juli 2026 gilt die 150-€-Zollbefreiung nicht mehr: Bei Sendungen bis 150 € fallen pauschal 3 € je Tarifposition an, befristet bis 1. Juli 2028. Seit 1. November 2026 kommt eine Bearbeitungsgebühr von 2 € je Position dazu.

Gelten die 3 € je Stück?

Nein, je Tarifposition. Drei Artikel in zwei Positionen ergeben 2 × (3 € + 2 €) = 10 € vor USt.

Wer muss Zoll und Gebühr zahlen?

Der Anmelder bzw. Importeur, meist Plattform oder Verkäufer. Ob sie die Kosten an dich weitergeben, entscheiden sie selbst.

Fällt weiterhin Einfuhr-USt. an?

Ja. Mit IOSS kassiert sie die Plattform im Checkout. Die Gebühr gehört laut Kommissionsleitfaden (zitiert von news.at) zur USt.-Basis; wir verwenden das als Annahme.

Was ist die österreichische Paketabgabe?

Eine Abgabe von 2 € je zugestelltem Paket seit 1. Oktober 2026 für Versandhändler mit über 100 Mio. € Inlandsumsatz. Die Abgabe trifft Verkäufer oder Plattform, nicht die Käufer. Ob USt. dazukommt, ist noch nicht bestätigt.

Was kostet der Zusteller bei Zahlung an der Tür?

Zusteller verlangen eine Servicegebühr für die Auslage. Berichte für Deutschland nennen 6 € bis 7,50 €, der österreichische Betrag ist nicht bestätigt. Wir zeigen ihn als „noch nicht bestätigt“.

Hilft es, die Bestellung aufzuteilen?

Nein, meist kostet es mehr: Zoll und Gebühr fallen je Position in jedem Paket an.

Wie verlässlich sind die Zahlen?

Jede Zeile nennt Quelle, Status und Prüfdatum. Was wir nicht bestätigen konnten, steht als „noch nicht bestätigt“ da und fließt in keine Rechnung ein. Das ist keine Steuer- oder Rechtsberatung.

Diesen Rechner auf deiner Website einbinden

Kostenlos für Blogs, Agenturen und Shops: Kopiere den Code in deine Seite. Der Rechner passt seine Höhe automatisch an und bleibt immer aktuell.

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Quellen

Gebühren, Sätze und Regeln ändern sich. Wir prüfen die hier genannten offiziellen Quellen regelmäßig – das Datum zeigt die letzte Prüfung.