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Preisformat für Google Shopping: price und sale_price richtig angeben

Google erwartet price als Zahl mit Dezimalpunkt, Leerzeichen und ISO-4217-Währungscode – zum Beispiel 19.99 EUR. Werte wie „19,99 €“, „€19.99“ oder ein Preis ohne Währung werden als Fehler gemeldet. Der Preis muss zur Produktseite passen und außerhalb der USA und Kanadas die USt. enthalten.

Lade deinen Feed oder Shop-Export hoch – der Validator prüft jeden Preis und erstellt eine korrigierte Datei.

Zum Feed-Validator

Die Regeln für price

  • Format: Zahl + Leerzeichen + Währungscode, z. B. 19.99 EUR (Text- und CSV-Feeds) – keine Währungssymbole.
  • Dezimalpunkt, höchstens zwei Nachkommastellen; weitere Stellen rundet Google.
  • Währung als dreistelliger ISO-4217-Code (EUR, USD, GBP, CHF …), dieselbe Währung wie auf Produktseite und Kasse.
  • Der Betrag muss mit dem Preis auf der Produktseite und an der Kasse übereinstimmen.
  • Steuer: in den USA und Kanada (USD, CAD) ohne Sales Tax; in Deutschland, Österreich, Großbritannien und den meisten anderen Ländern inklusive USt.

Was der Validator zu typischen Werten sagt

Dieselben Prüfungen, die der Feed-Validator auf deine Datei anwendet, für häufige Preisangaben aus Exporten (fehlende Währung wird wie im Tool eingestellt mit EUR ergänzt):

Wert im FeedErgebnisKorrigierte Datei
19.99 EUROKunverändert
19,99 €Preis [price] nicht im Google-Format19.99 EUR
19.99Preis [price] ohne Währung19.99 EUR
€19.99Preis [price] nicht im Google-Format19.99 EUR
EUR 19.99Preis [price] nicht im Google-Format19.99 EUR
1.299,00 EURPreis [price] nicht im Google-Format1299.00 EUR
19.99EURPreis [price] nicht im Google-Formatvon Hand korrigieren
0.00 EURPreis ist 0von Hand korrigieren

sale_price: der reduzierte Preis

Bei einem Angebot bleibt der reguläre Preis in price, der reduzierte Preis kommt in sale_price – im selben Format und in derselben Währung. Ein Angebotspreis, der nicht niedriger als price ist, ist ein Fehler; mit dem optionalen sale_price_effective_date begrenzt du das Angebot auf einen Zeitraum.

Einen ganzen Feed korrigieren

Die meisten Preisfehler entstehen in Shop-Exporten und Tabellenprogrammen: Dezimalkomma, Währungssymbole oder gar keine Währung (Shopify- und WooCommerce-Exporte enthalten nie eine). Der Feed-Validator prüft jede Zeile, und seine korrigierte CSV schreibt erkennbare Preise ins Google-Format um. Werte, die er nicht sicher lesen kann – etwa ein Währungscode direkt an der Zahl –, listet er zur Korrektur von Hand.

Rechenbeispiele: price 19.99 EUR, sale_price 24.99 EUR

Ein Produkt, bei dem regulärer Preis und Angebotspreis beim Import vertauscht wurden.

Ergebnis
Sonderangebotspreis nicht niedriger als Preis
price
19.99 EUR
sale_price
24.99 EUR
Korrektur
price 24.99 EUR, sale_price 19.99 EUR

Der Validator findet vertauschte Preise, bevor Google das Produkt ablehnt – prüfe Angebotspreise besonders vor dem Black Friday.

Häufige Fehler und wie du sie behebst

Dezimalkomma und Währungssymbole

Warum das wichtig ist: „19,99 €“ ist die übliche Schreibweise im deutschen Shop, aber nicht Googles Format.

Lösung: Schreib 19.99 EUR – oder lass die korrigierte CSV des Validators umwandeln.

Nettopreise im europäischen Feed

Warum das wichtig ist: Außerhalb der USA und Kanadas erwartet Google den Preis, den die Kundschaft zahlt, also inklusive USt.; ein Nettopreis passt nicht zur Produktseite.

Lösung: Exportiere Bruttopreise oder schlag die USt. vor dem Hochladen auf.

Feed-Preis weicht vom Shop ab

Warum das wichtig ist: Nach einer Preisänderung ist der Feed oft einen Tag alt – Google meldet dann abweichende Preise.

Lösung: Lass den Feed öfter abrufen oder ändere Preise im Feed gemeinsam mit dem Shop.

Häufige Fragen

Kann ich 19.99 € statt 19.99 EUR schreiben?

Nein – Google möchte den ISO-Währungscode, nicht das Symbol. Der Validator meldet Symbole als Formatfehler, und seine korrigierte CSV wandelt sie um.

Wie schreibe ich Preise über 1.000?

Ohne Tausendertrennzeichen, z. B. 1299.00 EUR. Gemischte Trennzeichen wie 1.299,00 sind eine häufige Ursache für falsche Preise.

Enthalten Preise für Deutschland die USt.?

Ja. Für Deutschland, Österreich, Großbritannien und die meisten anderen Länder verlangt Google Preise inklusive USt. – denselben Preis, den die Kundschaft sieht. Nur für die USA und Kanada gibst du Preise ohne Steuer an.

Ist ein Preis von 0 erlaubt?

Nur in wenigen Sonderfällen, die Google festlegt (etwa bei Abos für physische Waren). Bei normalen Produkten ist ein Preis von 0 ein Fehler.

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Quellen

Gebühren, Sätze und Regeln ändern sich. Wir prüfen die hier genannten offiziellen Quellen regelmäßig – das Datum zeigt die letzte Prüfung.